| AG 1: |
| Referent: Holiyarov (Usbekische Staatliche Weltspracheuniversitat Taschkent) |
(Abstract kommt noch...) |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 2: StuTS-ORG |
| Referenten: Jan Wohlgemuth (MPI EVA Leipzig) und Corinna Handschuh (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) |
Wir setzen uns in dieser "Meta-StuTS-AG" mit der Planung, Organisation und Gestaltung der StuTS auseinander. Die AG soll in erster Linie den Informationsaustausch zwischen Ehemaligen und zukünftigen Organisatoren fördern und darüber hinaus allgemeine Diskussionen zur StuTS ermöglichen. Weitere wichtige Punkte sind der Erfahrungsaustausch in Sachen DGfS-Tagung (diesmal ganz besonders wichtig!) und StuTS-Förderverein bzw. "Ehemaligen-Netzwerk" sowie die Arbeit am Archiv und den Internetprojekten der StuTS.
Wer Interesse hat, sich an den Projekten zu beteiligen oder die nächste(n) StuTS(en) auszurichten, ist in dieser AG genau richtig.
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| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 3: COMPUTATIONAL REPRESENTATIONS OF METAPHORIC PROJECTIONS |
| Referent: Presley IFUKOR (Osnabrueck) |
It is common knowledge that metaphors associate abstract ideas with concrete items. This paper is a methodological inquiry into theoretical issues in the syntax and semantics of metaphoric projections. The mapping mechanism in metaphors is a reflection of analogical reasoning in humans. As a result, this paper argues that : (1) the structuring of metaphors is akin to analogical processes; (2) Gentner's (1983) structure-mapping theory (SMT) mirrors the syntactic properties of metaphoric relations; (3) Gust, Kuehnberger and Schmid's (2005) Heuristic-Driven Theory Projection (HDTP) conceptualises a formal model for the semantics of metaphoric mappings; and (4) understanding the systematic structuring of metaphoric relations and analogical processes provides clues for how human cognition can be explained. |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 45 Minuten |
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| AG 4: Mal was andres - Respekt und andere grammatische Kategorien |
| Referent: Thomas Hanke (WWU Münster) |
Wenn's gut klappt, kombiniert diese AG zwei Bereiche: die Analyse einer weltweit nicht häufigen grammatischen Kategorie und die Spekulative Grammatikographie. Ansonsten macht's hoffentlich trotzdem Spaß.
Zum Einen würd ich gern mit Euch/Ihnen/den werten Teilnehmern über Respekt diskutieren. Mit Respekt meine ich ausschließlich (naja bei der AG, nicht immer im Rest des Lebens) mehr oder weniger grammatikalisierte oder auch lexikalisierte Formen der Bezugnahme auf das Gegenüber, auf einen Anwesenden oder auch Abwesenden. Vielleicht, also eigentlich in keiner bekannten Sprache, auch das Wetter am Heimatort.
Zum Andren: mal schauen, was bei der Diskussion passiert. Ich bin für viele Vorschläge offen und werd gern was Typologisches oder Fiktives beisteuern. Vielleicht gibt's am Ende ja ganz neu gebastelte Kategorien des Deutschen - ich finde, Respekt gegenüber dem Wetter oder der Uhrzeit könnt das Deutsche eher gebrauchen als die großen Debatten um Anal-phabeten und U-hu's.
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| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 60 Minuten |
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| AG 5: Typologische Aspekte des aktivischen Sprachaufbaus |
| Referent: Gorshenin, Maksym (Uni Bremen) |
In der landläufigen syntaktischen Relationstypologie gilt der Aktiv-Stativ genannte Sprachtypus nicht selten als eine Unterart des Ergativtypus bzw. als eine Mischform aus dem Ergativtypus und dem Nominativtypus. Diese Zuordnung des Aktivtypus ist auf den ersten Blick durch seine diskrete - u.z. teils anscheinend ergativische, teils anscheinend nominativische - Behandlung des zentralen (valenzgebundenen) Partizipanten intransitiver Verben motiviert. Es lässt sich allerdings zeigen, dass Sprachen mit aktivischem Aufbau nach fundamental anderen strukturellen Prinzipien organisiert sind, als Sprachen des ergativen oder nominativen Aufbaus. Diese Unterschiede in struktureller Oragnisation betreffen alle (d.h. möglicherweise auch die phonologische) Strukturebenen. Ich versuche am Beispiel einiger indigener Sprachen Amerikas (hauptsächlich des Dakota/Lakhota) und anhand der Monographie von G. Klimov (1977), dem Begründer der systematischen Aktiv-Stativ-Typologie, einige wichtige Eigenschaften des aktiven Sprachaufbautypus zu verdeutlichen udn dabei die diesem Aufbau eigenen Interaktion von Strukturebenen und lexikalische "Dominanz" zu zeigen. Die gennante Problematik lässt sich außerdem in einen größeren theoretischen Kontext von Sprachstrukturerklärung und holistischer Sprachbetrachtung einbauen. |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 6: man könnte sich ja was überlegen |
| Referent: Nils Sens ("Universität" Bremen) |
?Wie wärs mit "messenger"-/oder "Skype"-Kommunikation; eine quasi-Echtzeit-SMS-Situation |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 60 Minuten |
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| AG 7: Syntax zur robusten Sprachanalyse |
| Referent: Jörg Didakowski (Potsdam) |
Ich werde auf Syntaxen eingehen, die im Rahmen robuster Sprachverarbeitung mit endlichen Techniken verwendet werden. Es werden die Nachteile erschöpfender Syntaxen diskutiert und partielle Syntaxen eingeführt. Hierbei spielt das syntaktische Tagging und das Chunking eine zentrale Rolle. Es soll auch auf die allgemeine verarbeitung (Parsing) der Syntaxen und die damit entstehenden Probleme eingegangen werden. |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 45 Minuten |
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| AG 8: Gefüllte Pausen als Persönlichkeitsmarker in der forensischen Phonetik |
| Referent: Dominik Bauer (Universität des Saarlandes, Saarbrücken) |
Redeverzögerungen wie Silbendehnungen, stille Pausen und gefüllte Pausen sind typische Merkmale von Spontansprache. In diesem Forschungsprojekt wurden die spezifischen Häsitationsmuster von 72 männlichen Sprechern im Hinblick auf ihre Diskriminationsfähigkeit von individuellen Sprechern untersucht. Als Basis diente eine Datenbank mit 2014 annotierten Pausen. Es zeigten sich starke individualtypische Muster im Bezug auf Pausentyp, Pausenhäufigkeit, Mikrointonation und durchschnittliche Stimmtonhöhe innerhalb der Pausen. Ausreichend lange Vergleichsaufnahmen vorausgesetzt, können solche Muster helfen, einen Sprecher zu identifizieren. |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 60 Minuten |
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| AG 9: Sprachproduktion |
| Referent: Helena Trompelt (Uni Leipzig) |
In der AG wird als erstes ein einführender Überblick über
psycholinguistische Methoden und Modelle der Sprachproduktionsforschung
gegeben. Serielle und interaktive Modelle und ihre Annahmen zur
Repräsentation syntaktischer Merkmale werden gegenübergestellt. Bisher wurde sich dabei überwiegend auf Nomen konzentriert.
Je nach Vorwissen der Teilnehmer können noch experimentelle Daten aus
aktuellen Studien referiert werden und wie man mit Hilfe von ´syntaktischem priming` die Rolle des Verbs bei der SATZ-Produktion untersuchen kann.
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| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 60 Minuten |
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| AG 10: Prinzipien des Semantischen Wandels |
| Referent: Marita Friesdorf (Technische Universität Berlin) |
Wie wird ein Bikini vom Atoll zur Badekleidung? Und wie ein Torpedo vom Zitterrochen zum Unterwassergeschoss? Und was muss geschehen, dass eine brava donna, eine ehrbare Frau zur Prostituierten wird?
Auf Basis der beispielreichen und für die lexikalische Semantik theoretisch bedeutsamen Habilitationsschrift von Andreas Blank (1963-2001) „Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der Romanischen Sprachen“ werde ich mit Euch erarbeiten, was unter Semantischem Wandel zu verstehen ist, wie er sich typischerweise vollzieht und welche Ursachen und Folgen er haben kann.
Literatur:
Blank, Andreas (1997): „Prinzipien des lexikalischen Bedeutungswandels am Beispiel der Romanischen Sprachen“, Max Niemeyer Verlag Tübingen |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 11: Phonetische und linguistische Variation bei der Stimmverstellung unter Verwendung eines fremdsprachigen Akzents |
| Referent: Sara Neuhauser (Friedrich-Schiller-Universität Jena) |
Die Möglichkeit einer Stimmverstellung steckt potenziell in jeder Sprachaufnahme, die im Zusammenhang mit einer Straftat steht. Eine Verstellungsart stellt die Stimmverstellung unter Verwedung eines fremdsprachigen Akzents dar. In dieser AG soll eine Studie vorgestellt werden, für die zwölf Sprecher ihre Stimmen durch einen französischen oder türkischen Akzent verstellten. Untersucht wurden die phonetischen (phonatorischen und artikulatorischen) und linguistischen Variationen, die die Sprecher bei der Verstellung vornahmen. |
| Sprache: Deutsch |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 12: General Notes on Khwarshi |
| Referent: Zaira Khalilova (MPI EVA Leipzig) |
This paper is a small grammatical sketch of one of the
non-written languages of Dagestan of Nach-Dagestan group,Ibero-Caucasian
language family.This language is spoken nearly by one thousand of
people and still the grammar of Khwarshi hasn't been worked out. |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 13: Functionalizing Deviance, or "I smell something fishy - oh wait, it's an onion." |
| Referent: Alan Aydelott (Freie Universität Bremen) |
We will begin with a text analysis of a newspaper parody text, paying particular attention to 1) how the text imitates written news reporting yet 2) violates defining features of written news reporting in fundamental ways in order to communicate to the reader that the text is not to be taken seriously. This text will then be contrasted with an unintentionally deviant text which, despite its deviating in an analogous way, yields a different interpretation. Next, we will look at another newspaper parody text which manages to communicate its humoric function while not deviating - at least linguistically - from written news genre or register. Finally, we will consider a "poem" which, linguistically, has all the characteristics of a cooking recipe. We will then ask the question: what kind of a framework can explain how these texts are successfully interpreted, if not a linguistic one?
We will appeal to literary theory for answers, discussing firstly the formalist approaches of deviation theory and self-referentiality theory. Then we will consider functionalist approaches, why they do not suffer from the substantial problems which afflict formalist approaches and, when interpreted within an inferential model of communication, are capable of explaining more. In conclusion we will take a look at some examples of what can happen when parody is not picked up on - when gullible readers, eager ideologues and sloppy journalists don't "smell the Onion."
Literature:
Carter, Ronald (1988) "Is there a literary language?", in: Steel, R. and Threadgold, T. (eds), Language Topics. Essays in Honour of Michael Halliday, Amsterdam: Benjamins, 431-50.
Grice, Paul (1975) "Logic and conversation", in: Cole, P. and Morgan, J. (eds), Syntax and Semantics Vol. 3: Speech Acts, New York: Academic Press, 43-58.
Martin, J.R. (1997) "Analysing Genre: Functional Parameters", in: Christie, F. & Martin, J.R. (eds), Genres and Institutions: Social Processes in the Workplace and School, London: Cassell, 3-39.
Noth, Winfried (1977) "The semiotic framework of Textlinguistics", in: Dressler W. (ed), Current trends in texlinguistics, Berlin, New York: de Gruyter, 21-33.
White, Peter (1997) "Death, Disruption and the Moral Order: the Narrative Impulse in Mass-Media Hard News Reporting", in: Christie, F. & Martin, J.R. (eds), Genres and Institutions: Social Processes in the Workplace and School, London: Cassell, 101-33.
Wilson, Deirdre and Dan Sperber (1987) "An outline of relevance theory", Notes on Linguistics 39: 5-24.
And, of course:
www.onion.com
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| Sprache: English |
| Dauer: 90 Minuten |
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| AG 14: Prosodische Textstrukturierung bei Sprachsynthese |
| Referent: Anja Moos (Universität des Saarlandes) |
Ein Computer, der einen Nachrichtentext vorliest, ist nicht immer leicht zu verstehen. Die Nachrichtensprecher aus dem Fernsehen versteht man irgendwie besser. Woran liegt das? Klar, sie klingen einfach natürlicher. Aber Natürlichkeit und Verständlichkeit sind zwei unterschiedliche Aspekte einer Sprachsynthese. Beide sind wichtig.
In meinem Vortrag lege ich das Augenmerk auf die Verständlichkeit. In einem Perzeptionsexperiment mussten Versuchspersonen verschiedene prosodisch manipulierte Nachrichtentexte anhören, die vom Sprachsynthesesystem MARY vorgelesen wurden. Die prosodische Modellierung betrifft Pausendauer und Stimmdeklination (d.h. Tonhöhenabfall über Phrasen hinweg). Die Versuchspersonen sollten erkennen, wann Absatzgrenzen auftreten und den Inhalt des Textes wiedergeben können. An Hand der Ergebnisse wurde das Sprachsynthesesystem auf prosodischer Ebene so verbessert, dass es dem natürlichen Vorleseverhalten eines geschulten Sprechers näher kommt. |
| Sprache: deutsch |
| Dauer: 60 Minuten |
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